Lenny Rubin, ein grosses Handball Talent, spielt in der deutschen Bundesliga bei HSG Wetzlar.
Beim letzten Meisterschaftsspiel in der Rittal-Arena waren die Wild-Boys aus Stuttgart zu besuch. Dies veranlasste uns, diese Partie und damit drei Eidgenossen etwas näher zu betrachten.
Bei den 1898er spielen Samuel Röthlisberger sowie Lukas von Deschwanden, beide zog es ebenfalls in die Bundesliga.
Die Rittal-Arena war mit 4279 Fans sehr gut besucht, war es doch das letzte Heimspiel dieser Saison.
Wir, Jürgen Spalinger und meine Wenigkeit, konzentrierten uns auf unterschiedliche Bereiche. Während Jürgen den Speaker besonders unter die Lupe nahm, konzentrierte ich mich auf die Schiedsrichter. Bei diesem Spiel waren es zwei Frauen. Das ist schon der erste Unterschied gegenüber unserer Liga. Ich war noch bei keinem Spiel der höchsten Klasse, wo zwei Frauen die Position des Schiedsrichter-Duos einnahmen.
Weiterer Unterschied: Bei Zeitspiel werden immer die Anzahl der Versuche durch ein Handzeichen angezeigt, was es nicht nur den Spielern, sondern auch dem Publikum einfacher macht.
Natürlich beobachteten wir auch die drei Schweizer Spieler, ist mit Lukas von Deschwanden doch ein Nominierter für die Handball Hall of Fame dabei.
Alle drei präsentieren sich in einer guten Form für das wichtige Länderspiel gegen Kroatien.
In einer anderen Sportart wie z.B. Fussball oder Eishockey undenkbar, wechselten wir vor- wie auch nach dem Spiel einige Worte mit den drei Schweizer Spielern. Und es zeigte sich einmal mehr, dass der Handball Sport sehr familiär ist.
An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Lenny Rubin, Samuel Röthlisberger und Lukas von Deschwanden für die tollen Gespräche und die tolle Gastfreundschaft.

Am 9. Juni bestreiten auch die Wild-Boys ihr letztes Heimspiel. Anpfiff ist 15.00. Wieder vertreten wird die Handball Hall of Fame sein.

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